Die Programmiertechnik




Zur Programmiertechnik gehören die exakte Aufgabenformulierung und die Formulierung des Lösungsmodells, etwa in Form eines Struktogramms oder eines Programmablaufplans, die Festlegung auf eine oder mehrere Programmiersprachen, algorithmische Verfahren und Datenstrukturen und am Schluss das eigentliche Codieren. Dazu kommen die Beschreibung des Programms und die Programmtests wie Fehlerverhalten, Speicherbedarf und Laufzeit. Alle diese Schritte werden heute überwiegend als ingenieurmäßige Arbeit gesehen und müssen sorgfältig dokumentiert werden, vor allem das fertige Programm.
Programme werden nach der sprachlichen Ebene unterschieden, in der sie geschrieben wurden. Ein Quellprogramm ist meist in einer maschinenfernen, höheren Programmiersprache verfasst und muss durch einen Übersetzer in ein Maschinenprogramm übersetzt werden. Ein in höherer Programmiersprache vorliegendes Quell-Programm ist im allgemeinen auf unterschiedlichen Rechenanlagen zu verwenden, wobei Programme in Maschinensprache auf eine bestimmte Rechnerart angewiesen sind.
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